Exhibitions 2013
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23.05.2013—29.06.2013Thomas RieckBin Data

Bin: Sein. Name. Data: Datum. Dativ. Dato. Datasystem. Datei ...
Die Identität bezieht sich auf die vollkommene Übereinstimmung mit dem Selbst und der Welt. Auf die Balance zwischen den Gegensätzen. In der Wahrnehmung von Widersprüchen werden Gefühle freigesetzt, die sich in Angst oder Mut, Rückzug oder Angriff äußern können. Von Thomas Rieck ins Bildnerische übersetzt, nehmen sie Gestalt an; die Grenzen zwischen Bedrohung und Komik sind fießend. Das Realistische, der Traum, das Surreale, Bedrohliche oder Dunkle wird wertneutral vom Künstler dargestellt. Zur künstlerischen Auseinandersetzung mit den Gegensätzen äußerer und innerer (emotionaler) Erscheinungen, mit Identitätsstiftung und (Bild-)Sprache, gehört das assoziative Vorgehen.
Ein ausgesuchter Teil des Werks von Thomas Rieck ist vom 23. Mai bis zum 29. Juni 2013 in der Galerie Renate Kammer in der Ausstellung mit dem Titel "Bin Data" zu sehen. Kuratiert wird die Ausstellung von Alexander Sairally.Preisliste/price list: Thomas Rieck. Bin Data (download)
KATALOG: THOMAS RIECK. BIN DATA
Galerie Renate Kammer (Hg.), Kerber Verlag
Autor: Ludwig Seyfarth, 64 Seiten, Format: 27 cm x 21 cm
Erscheinungsdatum: 23. Mai 2013Wir freuen uns, Ihnen eine Collector‘s Edition (download) des Künstlers Thomas Rieck anzubieten. Es handelt sich um signierte Originalarbeiten jeweils im Format 18 x 12 cm (Malerei auf Fotografie) mit 24 verschiedenen Motiven. Diese Edition ist nur über die Galerie Renate Kammer (16 Motive) bzw. den Kerber Verlag (8 Motive) zu beziehen.
Preis pro Werk: € 350,- während der Ausstellung statt 420,-
PRESSETEXT: BIN DATA
Ist hier ein Name zu erkennen, so ist er als Individuenkonstante, als eindeutige Kennzeichnung zu verstehen, der Begriff – oder Titel – dagegen als Verweis auf eine Sammlung sachlich zusammengehöriger Daten. Auf diese Weise arbeitet Thomas Rieck. „Ich verwalte und ordne meine Sachen. Ich arbeite zum Teil mit der großen Zahl, das heißt, ich stelle viel her und muss hinterher aussuchen, was aufgehoben wird. Das andere wandert wieder in den Prozess der Verwertung. Dieses Arbeiten entspricht natürlichen Vorgängen, auch ein Baum streut viele Samen aus.“ Auf inhaltliche oder strukturelle Zusammenhänge geht Thomas Rieck in seinem Schaffensprozess zumeist ein, so dass vorhandene Strukturen bei der (Wieder-)Verwertung durchscheinen. Seine Assoziationsketten bleiben nachvollziehbar, inhaltliche Bezüge, Ursprung und Herkunft ersichtlich. Das zeigt sich in in der aktuellen Ausstellung „Vereinigungskirche des André Gyn 2“ , die anlässlich des 34. Deutschen Evangelischen Kirchentags vom 29. April bis zum 19. Mai 2013 im Kunsthaus Hamburg präsentiert wird, es zeigt sich aber auch in der Entstehung des Buchs „Heidi Degger“, dessen Inhalt auf Werken Martin Heideggers beruht.
Wichtiger Aspekt in seinem Schaffen ist der Gedanke, die Haltung. Thomas Rieck: „Die bildnerische Kunst muss nicht nur vom Handwerk, sie muss von dem Denken und der Einstellung gespeist sein, sonst entfaltet sie keine Kraft.“
Bevorzugt zeichnet er auf Papier, Nessel und Seide, doch auch die Fotografe und vervielfältigende Methoden bezieht er in seine Arbeit mit ein. Das Format der Ausstellung führt darüber hinaus zu einem neuen Werk, durch Neugruppierung und Konstruktion eines neuen Werkzusammenhangs entsteht die Installation.
BIOGRAFIE
Thomas Rieck wird 1951 in Hamburg geboren. Zwischen 1973 und 1980 studiert er an der Hochschule für bildende Künste. 1977 wird er Mitbegründer des Künstlerhauses Hamburg e.V. Zahlreiche Reisen in den Orient, vor allem seine Reisen nach Indien prägen sein Werk. Auslandsstipendien in Ägypten, Paris und Rom, Arbeitsstipendien und Gastprofessuren in Hamburg. Seine Arbeiten werden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, sie befnden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen, u.a. in der Hamburger Kunsthalle, der Sammlung Fal - ckenberg, der Artothek Köln und dem Qingdao Municipal Museum, China. Der Künstler lebt und arbeitet in Hamburg.19.03.2013—17.05.2013Dietrich Helms und KünstlerfreundeInmitten
Die Galerie Renate Kammer ehrt den Hamburger Künstler Dietrich Helms zu seinem 80. Geburtstag.
Der in Osnabrück geborene und in Hamburg lebende Künstler Dietrich Helms wird anlässlich seines 80. Geburtstags in der Galerie Renate Kammer mit einer besonderen Ausstellung geehrt. Die Schau unter dem Titel "Inmitten" thematisiert Beziehungen, Freundschaften und die eigene Situierung von Helms in einem Künstlerkosmos der 1960er Jahre bis zur Gegenwart. Gezeigt werden Arbeiten von Dietrich Helms im Dialog mit ausgewählten Werken von 29 seiner Künstlerfreunde. Belege langjähriger oder sporadischer Kontakte werden zum Anlass künstlerischer Reflektion, in dem sich der Künstler sieht, inmitten von
Joseph Beuys, Claus Böhmler, KP Brehmer, Antonio Calderara, Lili Fischer, Raimund Girke, Gerhard von Graevenitz, Gotthard Graubner, Silke Grossmann, Nina Helms, Georg Jappe, Jiri Kolar, Rune Mields, Christiane Möbus, Anna Oppermann, Sigmar Polke, Gerhard Richter, Thomas Rieck, Dieter Roth, Ulrich Rückriem, Gerhard Rühm, Tomas Schmit, Daniel Spoerri, Kai Sudeck, Günther Uecker, Friedrich Vordemberge-Gildewart, Franz Erhard Walther, Emmett Williams, Dorothee von Windheim
Preisliste/price list: "Dietrich Helms - Inmitten" (download)
KATALOG:
Dietrich Helms:
INMITTEN - Dietrich Helms und KünstlerfreundeGalerie Renate Kammer (Hg.)
94 Seiten, Format: 27 cm x 21 cm18.01.2013—09.03.2013OLE HENRIK HAGENEVOLUTION
Ole Henrik Hagen – EVOLUTION
Eine Ausstellung der Galerie Renate KammerVom 18. Januar bis zum 9. März 2013Eröffnung: Donnerstag, 17. Januar 2013, um 19 UhrEinführung: Belinda Grace GardnerEVOLUTION
Im Werk Ole Henrik Hagens erweist sich das Disparate und Humorvolle als wesentlich. Der Künstler sammelt Gegenstände, die aus dem alltäglichen Bewusstsein verschwinden: Ausrangiertes wie Spielzeugpuppen, Comicfiguren oder auch Stofftiere verarbeitet er zu Bildmotiven, die er in einen neuen Werk- oder Bedeutungszusammenhang bringt. Wie in der Biologie basieren die „Evolutionsfaktoren“ in diesem Schaffensprozess auf Rekombination, Selektion, Mutation oder Zufall. Durch poetische Assoziation und fragmentarische Dokumentation wird Vertrautes mit dem Unvertrauten verknüpft und surreale Bilderwelten entstehen.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.OLE HENRIK HAGEN – EVOLUTIONGalerie Renate Kammer (Hg.)Text: Belinda Grace Gardner, Deutsch/Englisch64 Seiten, Format: 21 cm x 27 cm18,– EuroISBN 978-3-00-040870-0
COLLECTOR'S EDITION
Zeichnung/Collage aus der Serie Dyptiche Zeichnungen und Katalog Evolution,
je 52 x 63 cm, Auflage: 20, signiert, datiert, nummeriert und gerahmt.
Während der Ausstellung: 280,- Euro, danach: 600,- Euro